Bitte das Fahrzeug nicht anfassen, anheben, rein- oder draufsetzen, anlehnen, es könnte beschädigt werden.
Velomobile sehen zwar exotisch aus, im Inneren befindet sich jedoch "normale" Fahrradtechnik. In der Schweiz, Deutschland, Niederlande usw. gelten unmotorisierte Velomobile als "Fahrrad" und mit Motorunterstützung bis 25km/h als Pedelec. Modelle mit 45km/h Motor fallen in eine andere Fahrzeugklasse und haben ein Mofakennzeichen.
Velomobile haben einen niedrigen Schwerpunkt und einen stabilen Geradeauslauf. Vorne verzögern zwei zuverlässige Trommelbremsen. Moderne Modelle sind sehr windunanfällig. Eine hochwertige Beleuchtung, Reflektorstreifen und eine oft auffällige Farbgebung sorgen für gute Sicht und Sichtbarkeit. Vorausschauend-defensives Fahren auf der Strasse ist dennoch Pflicht.
Das Velomobil muss auf den Fahrer eingestellt werden. Man benötigt Klickpedale sowie eine Einweisung. Am Besten wendest Du Dich vertrauensvoll an einen Velomobil-Händler in Deiner Nähe.
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Mein Velomobil wird von Birkenstock Bicycles in Rapperswil SG (Schweiz) inspiziert und gewartet. Dort erhältst Du kompetente Beratung und eine gute Modellübersicht.
Birkenstock Bicycles
Je nach Modell können einen kleiner Einkauf oder gar mehrere Getränkekisten mitgeführt werden. Ein Laptop und Wechselkleidung für den Pendler oder eine kleine Campingausrüstung für den Radreisenden hat immer Platz. Durchschnittsgeschwindigkeiten von 30 km/h im Hügeligen oder 40 km/h in der Ebene und über 200 Tageskilometer sind auch für Durchschnittsfahrer problemlos erreichbar.
Nur die eigene Fitness setzt bergauf Grenzen: Umfallen ist beim Dreirad ausgeschlossen. Velomobile besitzen häufig eine hohe Übersetzungsbandbreite, so dass man steile Anstiege "hinaufkriechen" kann. Bergab zwingt die Bremskapazität zum ökonomischen Fahren bzw. zu Kühlpausen. Enge Kurven durchfährt man langsamer als ein Zweirad, holt auf langen Geraden jedoch schnell wieder auf.